Vodafone Kabelbox USB-Netzwerkspeicher

Das Kabelmodem bzw. Kabelrouter CH7466CE ist ja ein ganz nettes Gerät. Aber die Anleitung ist bzgl. der Freigabe eines USB-Netzwerkspeicher bzw. USB-Speichermediums nicht hilfreich. Wie man auf den Speicher zugreifen kann, wird nicht erklärt. Hier mal ein paar Tipps:

Allgemein

  1. Einen USB-Stick oder eine Festplatte mit eigener Stromversorgung anschließen.
  2. http://kabel.box/ aufrufen.
  3. USB-Port und USB-Netzwerkspeicherfunktion aktiviert.
  4. Unter DHCPv4-Server sollte die reservierte IP-Adresse des Kabelrouters zu finden sein (MAC-Adresse steht auf dem Gerät). Diese IP-Adresse ist meistens 192.168.0.254.
  5. Kabelbox neu starten.

MS-Windows (NetBIOS-Zugriff)

  1. http://kabel.box/ aufrufen.
  2. Arbeitsgruppenname auf WORKGROUP setzen.
  3. Gerätename z.B. CH7466CE.
  4. Kabelbox neu starten.
  5. Unter Windows Systemsteuerung\Netzwerk und Internet\Netzwerk- und Freigabecenter\Erweiterte Freigabeeinstellungen
  6. Gast oder Öffentlich: Netzwerkkennung einschalten.
  7. Änderungen speichern.

Jetzt im Windows-Datei-Explorer \\CH7466CE eingeben oder links unter Netzwerk das Gerät CH7466CE suchen. Der Gerätename kann natürlich in der Kabelbox frei vergeben werden.

DLNA-Zugriff (Smart-TV, Smartphone, PC-Mediaplayer u.a.)

  1. DLNA Media Server-Funktion aktiviert.
  2. Der Medienservername lautet CH7466C-xyz und kann natürlich angepasst werden.

Für gewöhnlich muss man in den Mediaplayern gar keine Adresse eingeben. Die Clients suchen das lokale Netzwerk einfach nach DLNA-Server ab.

GNU/Linux (SAMBA-Zugriff)

  1. http://kabel.box/ aufrufen.
  2. Unter DHCPv4-Server sollte die reservierte IP-Adresse des Kabelrouters zu finden sein (MAC-Adresse steht auf dem Gerät). Diese IP-Adresse ist meistens 192.168.0.254.
  3. Kabelbox neu starten.

Jetzt kann man vom Dateimanager mit dem SAMBA-Protokoll zugreifen:

smb://192.168.0.254/

Wenn nach einer Authentifizierung gefragt wird, dann einfach anonym ohne Benutzernamen anmelden.

Kabelmodem: WLAN-Router und das zu kurze Koaxialkabel

Wer (wie ich) Internet über Kabel benutzt (also Vodafone Kabel Deutschland, Unitymedia usw.) wir das Kabelmodem mit dem mitgelieferten Koaxialkabel angeschlossen haben. Dieses ist aber doch recht kurz, ca. 1,5 Meter und mit Glück 2 Meter. Das ist ausreichend, wenn es sich um ein reines Modem oder ein Kabel-WLAN-Router im Bridge-Modus handelt. Dann hat man einen separaten WLAN-Router mit einem viel längeren Ethernet-Kabel (bis 100 Meter kein Problem) zentral positioniert. Ethernet-Kabel sind da unempfindlicher. Mit einem Koaxial-Kabel wird es aber kritisch. Die Kabel-Internet-Anbieter sagen, das sie nur das kurze mitgelieferte Koaxial-Kabel unterstützen.

Es geistert aber das Gerücht im Internet herum, das technisch kein längeres Koaxial geht. Wie soll man aber so das WLAN-Router-Modem flexibel und vor allem zentral im Haus oder Wohnung aufstellen?

Ja, ich habe es ausprobiert! Trotz aller Warnungen aus dem Internet.

Ich habe ein 5 Meter langes Sat-Koaxial-Kabel mit 3-Fach-Abschirmung und 100 dB gekauft. Die F-Stecker waren schon vormontiert. Also alles fix und fertig. Hobby-Basteln bringt hier nur Ärger. Und ja, es hat ohne nennenswerte negative Einflüsse funktioniert. Eine 10 Meter Variante gab es auch, ist bei mir aber nicht nötig.

Es gibt billige Sat-Koaxial-Kabel mit weniger Abschirmung und weniger dB. Von diesen sollte man die Finger lassen! Das Kabel-Modem arbeitet über das Koaxial-Kabel mit einer Frequenz von 108 bis 1002 MHz. Das Frequenzspektrum ist also extrem breitbandig und es funken sehr viele andere elektronische Geräte auf diesem Spektrum, so das eine schwache Abschirmung zu erheblichen Störungen führen kann. Das Kabelnetz ist also sehr empfindlich, weshalb die Kabel-Internet-Anbieter nur eigene Hardware unterstützen. Sollte es mit selbst gekauften oder gar gebastelten Kabeln Schwierigkeiten geben, wird man keine kostenlose Hilfe erhalten. Ein Service-Techniker wird nur originale Hardware und Verbindungen kostenlos warten.

OpenSUSE Leap 15 erschienen

Heute um 12 Uhr ist die GNU/Linux-Distribution OpenSUSE Leap Version 15 erschienen. Nach drei Jahren Leap 42 gibt es endlich ein Upgrade. Die Beta-Version hatte ich bereits ausprobiert und war begeistert. Dieses Wochenende werde ich die 15 frisch installieren. Wem der 4,7-GByte-Download zu groß ist, sollte das kleinere Live-Image runter laden, welches man auch installieren kann.

WLAN: eingeschränkte Verbindung bzw. falsche IP-Adresse?

Es ist ein nerviges Phänomen: manchmal bekommt man auf dem Client-Gerät keine richtige Verbindung zum WLAN oder Internet. Unter Windows äußert es sich durch ein „eingeschränkte Verbindung“ und einem gelben Warnsymbol. Auch auf Smart-TVs und Smartphones (egal ob Android oder iPhone) gibt es dieses Phänomen. Es hilft dann manchmal nicht mal der Neustart dieser Client-Geräte. Man muss dann zusätzlich den heimischen WLAN-Router neustarten.

Wenn man sich bei diesem Fehler die IP-Adresse auf dem Client-Gerät anschaut, steht dort anscheinend eine unsinnige IP-Adresse (z.B. 169.254.x.x). Da hat der WLAN-Router bzw. dessen DHCP-Server bestimmt eine falsche dynamische IP-Adresse vergeben?

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